Ad-Hoc Meldung: Verlängerter Teil-Lockdown und verschärfte Corona-Regeln

Die Maßnahmen des Teil-Lockdowns im November haben leider nicht zu der erhofften Verringerung der Infektionszahlen mit dem Covid-19-Virus geführt. Lag die Zahl der ermittelten Neuinfektionen zum Ende Oktober noch bei 18.681, so liegt diese zum 26. November 2020 bei 22.268.

In Anbetracht dieser durch das Robert Koch-Institut veröffentlichten Zahlen beschlossen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer eine Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 20. Dezember 2020 sowie eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen. In den Weihnachtstagen sowie rund um den Jahreswechsel sollen dagegen Sonderregelungen gelten.

Eine Verschärfung der Maßnahmen ist insbesondere im Bereich des Einzelhandels vorgesehen:

  • Geschäfte bei einer Verkaufsfläche von 800 m² oder weniger dürfen wie bisher auf 10 m² Fläche eine Person eintreten lassen;
  • Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 m² dürfen dagegen ab 01.12.2020 nur noch eine Person pro 20 m² Einlass gewähren.

Wie die Umsetzung dieser Maßnahmen vor dem Hintergrund der Adventszeit aussehen wird bleibt abzuwarten. Weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen betreffen auch private Zusammenkünfte mehrerer Haushalte:

  • Private Zusammenkünfte mit Freunden oder Verwandten sind auf höchstens fünf Personen aus dem eigenen sowie einen weiteren Haushalt beschränkt. Hierbei ist anzumerken, dass Kinder unter 14 Jahren bei dieser Rechnung nicht einzubeziehen sind.
  • Zwischen den Weihnachtstagen und rund um Neujahr sind dagegen Treffen mit bis zu zehn Personen ohne Beschränkung der Haushaltszahl erlaubt.

Die benannten Sonderregelungen zwischen Weihnachten und Neujahr gelten jedoch nur bis zum 1. Januar 2021. Ob eine weitere Verlängerung der Corona-Regeln in Kraft treten wird, bleibt zunächst noch offen.

Darüber hinaus bleibt den Bundesländern angesichts des regionalen und lokalen Infektionsgeschehens vorbehalten, wie mit folgenden Herausforderungen umgegangen wird:

  • Das Feuerwerk an Silvester wird zwar grundsätzlich nicht verboten sein, jedoch soll Pyrotechnik an belebten Plätzen und Straßen vermieden werden, um so Gruppenbildungen zu verhindern. Dieses ist individuell auf Länder-, Kreis- und städtischer Ebene zu entscheiden.
  • Schulen werden vorerst ebenfalls offen bleiben. Sollte es jedoch in einer Region zu mehr als 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern kommen, werden weitergehende Maßnahmen erfolgen. Denkbar wäre hierbei ein Wechsel zwischen Präsenz- und Digitalunterricht. Diese Entscheidung obliegt jedoch ebenfalls den jeweiligen Ländern.

Es wird sich zeigen, ob die Verschärfung der Maßnahmen nun zum gewünschten Erfolg führen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter den nachfolgenden Links:

Kontaktbeschränkungen

Einzelne Beschlüsse

Infektionszahlen


Um den bitteren Beigeschmack dieser Meldung ein wenig abzumildern bleibt abschließend zu sagen, dass die Advents- und Weihnachtszeit in Corona-Zeiten zwar für jeden Einzelnen noch mehr Entbehrungen bedeutet, jedoch auch gleichzeitig die Gelegenheit bietet, sich vermehrt auf den engsten Familienkreis zu konzentrieren.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine schöne Adventszeit und vor allem besinnliche Weihnachten und bleiben Sie gesund!

Ad-Hoc Meldung: Schützt ein hohes Vitamin-D-Level vor einer Covid-19 Erkrankung?

Eine im September 2020 in den USA veröffentlichte Studie hat den Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Level und einer Ansteckung mit Covid-19 untersucht.

Hierfür wurden die Covid-19-Testergebnisse zwischen März und Juni 2020 von über 190.000 Patienten mit deren, innerhalb der vorherigen zwölf Monaten erhobenen, Vitamin-D-Konzentration (25-hydroxyvitamin-D) in ihrem Blutkreislauf verglichen.

Es zeigte sich, dass rund 12,5 % der Patienten aus der Gruppe mit einer geringen Vitamin-D-Konzentration positiv auf Covid-19 getestet wurden. In der Gruppe der Patienten mit einer durchschnittlichen Vitamin-D-Konzentration wurden hingegen nur etwa 8,1 % und in der Gruppe mit einer hohen Vitamin-D-Konzentration nur etwa 5,9 % positiv auf Covid-19 getestet. Die Ergebnisse waren statistisch signifikant und belegten eine starke Korrelation zwischen einem positiven Covid-19-Test und einer geringen Vitamin-D-Konzentration!

Die Studie deutet somit darauf hin, dass das Risiko einer Ansteckung mit Covid-19 durch die Einnahme von Vitamin-D reduziert werden könnte.

Quelle

Ad-Hoc Meldung: Corona-Impfstoff „Made in Germany“?

Das Institut für Mittelstandsberatung informiert:
 
Der Mainzer Pharma-Produzent Biontech hat in Zusammenarbeit mit dem US-Partner Pfizer gestern mitgeteilt, dass sich der Corona-Impfstoff BNT162b2 in den klinischen Tests bisher als äußerst wirkungsvoll erwiesen hat. Dieses ergaben die Zwischenergebnisse der Studienphase 3, welche für die Zulassung erforderlich ist.
 
Nach Angaben des Unternehmens kam es während der benannten Tests zu keinerlei ernsthaften Sicherheitsbedenken, sodass bereits in der kommenden Woche eine Zulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA angestrebt wird. Der Impfstoff, welcher in insgesamt zwei Injektionen im Abstand von drei Wochen verabreicht wird, soll eine Schutzwirkung von mehr als 90 %  vor dem Covid-19-Virus gewähren. Weitere Tests im Hinblick auf die Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten werden gegenwärtig noch durchgeführt.
 
Bereits seit Mitte Januar befindet sich der Impfstoff in der Entwicklung. Mehr als 43.500 Menschen haben sich im Rahmen der oben benannten Studienphase seit Juli 2020 mindestens eine der Impfungen verabreichen lassen. Im Abstand von einer Woche nach der zweiten Injektion soll die Wirkung des Impfstoffes nach Angaben der Hersteller eintreten.
 
Noch dieses Jahr sollen von Seiten des Pharma-Unternehmens weltweit etwa 50 Mio. Impfstoffdosen zur Verfügung gestellt werden. Im Jahr 2021 wird mit rund 1,3 Mrd. Impf-Dosen kalkuliert.
 
Zwar sind die benannten Ankündigungen der Unternehmen ausgesprochen begrüßenswert, doch es bleibt abzuwarten, ob es noch mögliche Rückschläge innerhalb der restlichen Entwicklungszeit gibt. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Bundesregierung aus Vorsichtsgründen mit einer Bereitstellung des Impfstoffes erst ab dem ersten Quartal 2021 kalkuliert, so die Aussage des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn.
 
Weitere Informationen erhalten Sie unter dem nachfolgenden Link:
 
Link zum Artikel
 
Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.

Ad-Hoc Meldung: Überbrückungshilfe 2.0, Außerordentliche Wirtschaftshilfen, KfW-Schnellkredit für Kleinstunternehmen

Um die durch die Corona-Pandemie besonders schwer getroffenen Unternehmen weiter zu unterstützen, hatte die Bundesregierung Mitte Oktober eine Verlängerung der Überbrückungshilfen bis Ende Dezember 2020 vorgenommen.

Bezüglich der Überbrückungshilfe 2.0 gibt es folgende Daten im Überblick:

Antragsberechtigt sind:

  • Kleine und mittelständische Unternehmen
  • Solo-Selbstständige und selbstständige Angehörige
  • dauerhaft, wirtschaftlich am Markt tätige Unternehmen

Voraussetzung für die Beantragung des Überbrückungskredits:

  • Es müssen Umsatzeinbrüche in einer Höhe von mindestens 50 % in zwei aufeinanderfolgenden Monaten im Zeitraum von April bis August 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum bestehen. Alternativ ist über den benannten Zeitraum von April bis August 2020 ein durchschnittlicher Umsatzeinbruch von mindestens 30 % zu erkennen.

Erstattet werden:

  • 90 % der förderfähigen Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch,
  • 60 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 %,
  • 40 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 30 % und unter 50 % im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Als förderfähige Fixkosten gelten unter anderem Mieten und Pachten, Finanzierungskosten, weitere feste Ausgaben sowie Kosten für Auszubildende und Grundsteuern. Darüber hinaus werden Personalkosten für jenes Personal mit einer Pauschale von 20 % unterstützt, welches nicht in der Kurzarbeit war.

Die maximale Förderhöhe beschränkt sich auf monatlich T € 50. Dieses gilt auch für Unternehmen mit fünf oder weniger Mitarbeitern.

Die Beantragung erfolgt nach wie vor in einem digitalisierten Verfahren über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder einen Rechtsanwalt.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter dem nachfolgenden Link:

Überbrückungshilfe 2.0

Vor dem Hintergrund des gegenwärtigen „Lockdown Light“ ist bereits eine dritte Form der Überbrückungshilfe in Arbeit.


Darüber hinaus gelten zusätzliche außerordentliche Wirtschaftshilfen für jene Unternehmen, welche von den vorübergehenden Schließungen im November 2020 betroffen sind.

Es folgt eine Aufzählung der wesentlichen Eckpunkte:

  • Für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten gilt eine Kostenpauschale von bis zu 75 % des Monatsumsatzes vom November 2019.
  • Für die Unternehmen, welche erst nach November 2019 gegründet wurden, gelten die Umsätze per Oktober 2020 als Basis.
  • Solo-Selbstständige haben die Möglichkeit als Bezugsrahmen für den Umsatz auch den durchschnittlichen Vorjahresumsatz 2019 als Maßstab zu wählen.
  • Die Höhe der Prozentanteile weicht bei Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten ab. Hier wird anhand beihilferechtlicher Vorgaben ermittelt.
  • Vom Erstattungsbetrag werden anderweitige Hilfen, wie die Überbrückungshilfe oder das Kurzarbeitergeld, abgezogen.

Die Auszahlung der außerordentlichen Wirtschaftshilfe erfolgt in einem vereinfachten Verfahren über das Internet. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter dem nachfolgenden Link:

Außerordentliche Wirtschaftshilfen


Weiterhin wurde der KfW-Schnellkredit in der Form angepasst, dass ab jetzt Unternehmen mit weniger als zehn beschäftigten Personen antragsberechtigt sind und bei ihren Hausbanken einen Kredit über höchstens T € 300, abhängig vom Umsatz im Jahr 2019, erhalten können.

Weitere Informationen zum Schnellkredit der KfW erhalten Sie unter dem nachfolgenden Link:

KfW-Schnellkredit

Ad-Hoc Meldung: „Lockdown Light“ im November 2020

Das Institut für Mittelstandsberatung informiert:

Um die Ausweitung des Corona-Virus und ein permanentes Ansteigen der Infektionszahlen zu stoppen und damit die Dynamik des Virus nachhaltig zu stören, soll das öffentliche Leben ab dem 02. November 2020 bis zum Ende des Monats massiv heruntergefahren werden. Was uns hierbei bevor steht, ist eine „Light-Version“ des ersten Lockdowns aus dem Frühjahr diesen Jahres.

Nachfolgend sind die ab Anfang nächster Woche startenden Einschränkungen aufgelistet:

  • Das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung ist an allen öffentlichen Orten vorgeschrieben, sofern ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.
  • Der gemeinsame Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist zukünftig nur noch Angehörigen des eigenen sowie eines weiteren Haushaltes gestattet, jedoch auf maximal zehn Personen beschränkt.
  • Es gelten Übernachtungsverbote in Hotels, welche einen touristischen Hintergrund haben und damit als nicht notwendig eingestuft werden. Weiterhin wird die Bevölkerung dazu aufgefordert, auf nicht notwendige Reisen zu verzichten.
  • Gastronomische Einrichtungen wie Restaurants, Bars, Clubs und Diskotheken werden geschlossen. Einzige Ausnahme bilden hierbei Einrichtungen, welche Lieferungen und die Abholung von Speisen für den Verzehr in der eigenen Wohnung anbieten.
  • Veranstaltungen, welche der alleinigen Unterhaltung dienen, werden während des Lockdowns abgesagt. So bleiben beispielsweise Konzerthäuser, Opern und Theater geschlossen. Von der vorübergehenden Schließung sind darüber hinaus Kinos, Fitnessstudios, Freizeitparks sowie Messen betroffen.
  • Ebenfalls von der Schließung betroffen sind Tattoo- und Kosmetikstudios. Ausnahmen bilden hierbei Friseursalons sowie Einrichtungen für Physiotherapien.
  • Da Arbeitgeber vor dem Hintergrund der besprochenen Maßnahmen eine wesentliche Verantwortung für ihre Mitarbeiter haben, sollte – soweit möglich – das Arbeiten aus dem Home Office umgesetzt werden.

Im Vergleich zum ersten Lockdown im Frühjahr 2020 soll der Groß- und Einzelhandel bei Umsetzung entsprechender Hygieneauflagen (beispielsweise nur ein Kunde je zehn Quadratmetern Verkaufsfläche) geöffnet bleiben. Weiterhin bleiben sowohl Schulen als auch Kindertagesstätten vorerst geöffnet.

Zur weiteren Unterstützung von Unternehmen sind neben der Verlängerungen von bereits bestehenden Corona-Förderprogrammen vor allem Sonderprogramme für besonders schwer betroffene Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel die Gastronomie und die Kultur- und Veranstaltungsbranche, geplant. Der KfW-Schnellkredit soll zudem für Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigen geöffnet werden.

Es bleibt abzuwarten, welche Besserungen die besagten Maßnahmen bringen und wie nachhaltig diese sind.

Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten. Bleiben Sie gesund!

Ad-Hoc Meldung: Der Mittelstand – wahrer Motor der deutschen Wirtschaft

Etwa 60 % aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten sind nach neuesten Untersuchungen im Bereich des Mittelstandes tätig. Daher liegt es nahe, eben jenen Mittelstand als den Motor der deutschen Wirtschaft zu bezeichnen. Umso verständlicher ist vor diesem Hintergrund, dass sich eine langfristige Schwächung des Mittelstandes durch die Corona-Krise unmittelbar auf den Wirtschaftsstandort Deutschland als Ganzes auswirken würde. Zur Bewältigung der Corona-Krise kommt es für die mittelständischen Unternehmen vor allem auf zwei wesentliche Faktoren an:
 

  • die Unternehmensfinanzierung und die
  • Sicherstellung der Liquidität.

 
Sah sich der Mittelstand in der Vergangenheit im Hinblick auf die Unternehmensfinanzierung kaum Problemen ausgesetzt, ist seit der Corona-Pandemie alles anders. Laut aktuellen Umfragen stufen etwa die Hälfte aller mittelständischen Unternehmer das Ausmaß der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie als erheblich ein. Ein Teil von ihnen bewertet die Folgen sogar als existenzbedrohend. Dieses ist in erster Linie auf Umsatz- sowie Auftragsrückgänge zurück zu führen. Hinzu kommen Stornierungen bereits bestehender Aufträge. Zwar spüren über die Hälfte der befragten Unternehmen zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits eine Verbesserung der wirtschaftlichen Gesamtlage, jedoch gehen viele davon aus, dass der wirtschaftliche Stand wie vor der Corona-Krise erst in ein bis drei Jahren wieder erreicht wird.
Über die Hälfte der befragten Unternehmen geben im Kontrast zur präsenten Corona-Pandemie jedoch an, keinerlei veränderte Finanzsituationen wahrzunehmen. Einzig ein leichter Anstieg der Reporting-Anforderungen sei zu spüren.
 
Zur Prävention von Liquiditätsengpässen werden von Seiten der Unternehmen verschiedene Hilfsangebote in Anspruch genommen. Hierzu zählen insbesondere:
 

  • Kurzarbeitergeld
  • Steuerliche Hilfsmaßnahmen (zum Beispiel die Stundung fälliger Steuerzahlungen und die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen)
  • Kredite im Zusammenhang mit der KfW-Corona-Hilfe
  • Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Ergänzend zu den Fördermaßnahmen nehmen mehr als 70 % der befragten Unternehmen klassische Finanzierungsformen wie Gesellschafterdarlehen, Bank- und Förderkredite sowie Leasing oder Factoring in Anspruch, wobei insbesondere beim Leasing und Factoring eine erhöhte Nachfrage herrscht.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass die wirtschaftliche Situation der folgenden Jahre weiterhin als kritisch und im Hinblick auf die Langzeitfolgen kaum vorherzusehen ist. Daher ist es besonders wichtig, die gegenwärtige Krise als eine Herausforderung zu begreifen, welche es auch weiterhin zu bewältigen gilt. Eine entscheidende Rolle wird hierbei sowohl die Unternehmensfinanzierung als auch als auch die Aufrechterhaltung der Liquidität spielen. In diesem Kontext unterstützen wir Sie gerne – sprechen Sie uns an!

Wir halten Sie auch weiterhin auf dem Laufenden!

Ad-Hoc Meldung: Maskenpflicht am Arbeitsplatz

Das Institut für Mittelstandsberatung informiert:

Im Verlauf dieser ersten beiden Wochentage sind fortlaufend weitere Landkreise in ganz Nord-Deutschland auf die Liste derer gerutscht, welche die kritischen Corona-Werte überschritten haben.

So liegt in ganz Niedersachsen der Inzidenzwert mittlerweile bei 35,1 und damit über der ersten kritischen Grenze von 35. Das teilte das Land am Montag bereits mit. Zudem sind demnach in der Region Hannover in den vergangenen sieben Tagen 36,5 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert worden. Auch hier ist damit der erste kritische Wert überschritten worden.

Als Konsequenz hat die Region Hannover heute mit den Bürgermeistern der Kommunen neue Maßnahmen im Hinblick auf den Infektionsschutz beschlossen. Diese Maßnahmen beinhalten vor allem eine Ausweitung der Maskenpflicht:

  • Auf den Verkehrsflächen innerhalb der Gebäude (wie beispielsweise Flure und sonstige Treffpunkte) aller Unternehmen sowie aller öffentlichen Einrichtungen gilt ab sofort eine verbindliche Maskenpflicht. Es ist darauf hinzuweisen, dass sowohl in Schulen als auch in Kindertagesstätten die eigenen jeweiligen Hygienekonzepte gelten.
  • Verbot der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ohne einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Bei privaten Zusammenkünften sowie Feiern innerhalb privater Räumlichkeiten beträgt die maximal zugelassene Personenanzahl 25 (unter Wahrung des Abstandsgebots).
  • Privatzusammenkünfte innerhalb gastronomischer Betriebe sind (unter Wahrung des Abstandsgebots) aktuell noch auf 50 Personen begrenzt.
  • Insbesondere gastronomische Unternehmen werden verstärkt auf die Einhaltung von Hygienemaßnahmen hin kontrolliert.

Darüber hinaus wird seitens der Region Hannover an die Bevölkerung appelliert, auch im öffentlichen Raum eine Alltagsmaske zu tragen. Sollte in den nächsten Tagen der Inzidenzwert auf über 50 steigen, so sind weitere Maßnahmen zu erwarten:

  • Eine allgemeine Maskenpflicht innerhalb öffentlicher Räume ist momentan noch in Prüfung.
  • In Gaststätten oder in der Gastronomie dürfen maximal 25 Personen feiern oder zusammenkommen.
  • Unter freien Himmel (im Garten etc.) sowie zu Hause und in privaten Räumlichkeiten (Vereinsheim, Gemeinschaftsräumen) dürfen maximal 10 Personen feiern oder zusammenkommen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter den nachfolgenden Links:

NDR Nachrichten Corona Inzidenz

Niedersachsen Coronavirus

Ad-Hoc Meldung: Förderung für die Digitalisierung des Mittelstandes

Die Ausschöpfung des wirtschaftlichen Potentials der Digitalisierung wird ab jetzt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt! Dieses erfolgt mit dem Förderprogramm: „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Geboten werden hierbei finanzielle Zuschüsse für Investitionen in mehr digitale Technologien sowie in die Qualifizierung von Beschäftigten kleiner und mittelständischer Unternehmen.

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Fragen zu „Digital Jetzt“ im Überblick:

Wer kann die Förderung beantragen?

Mittelständische Unternehmen

  • aller Branchen einschließlich freie Berufe sowie Handwerksbetriebe
  • mit drei bis 499 Beschäftigten

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Das Unternehmen muss einen Digitalisierungsplan darlegen, welcher

  • das Digitalisierungsvorhaben beschreibt,
  • die Qualifikationsmaßnahmen nach Anzahl und Art erläutert,
  • über den aktuellen Digitalisierungsstand des Unternehmens sowie die zukünftig zu erreichenden Ziele informiert,
  • Aufschluss darüber gibt, wie innerhalb des Unternehmens die Organisationseffizienz gesteigert wird, wie neue Geschäftsfelder erschlossen oder ein neues Geschäftsmodell entwickelt wird.

Weiterhin:

  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in welcher die besagte Investition erfolgt.
  • Zum Zeitpunkt der Förderbewilligung darf das Investitionsvorhaben noch nicht begonnen haben.
  • Innerhalb von zwölf Monaten nach der Bewilligung muss das Vorhaben umgesetzt werden.
  • Die Verwendung der Fördermittel muss durch das Unternehmen nachweisbar sein.

Auf der Internetseite des BMWi befindet sich seit dem 07. September 2020 das Tool zur Antragsstellung. Bis einschließlich des Jahres 2023 ist ein Antrag auf Förderung zu stellen.

Weitere Informationen sowie das Antragstool selbst finden Sie unter dem nachfolgenden Link:

Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU

Ad-Hoc Meldung: Erhebliche Kontaktbeschränkungen und Sperrstunde in Corona-Hotspots

Im Umgang mit der Corona-Pandemie haben sich Bund und Länder in den Zurückliegenden Tagen auf einheitlichere Regeln geeinigt. Diese beinhalten eine verschärfte Maskenpflicht sowie Einschränkungen bei Feiern. Darüber hinaus soll bei regionalem Ausbruchsgeschehen schneller reagiert werden.  Die benannten Maßnahmen erfolgen zukünftig bei Erreichung eines sogenannten Inzidenzwertes. So bedeutet beispielsweise ein Inzidenzwert von 35, dass innerhalb von sieben Tagen 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner einer Region erfolgten.

Nachfolgende Beschlüsse kurz im Überblick:

Maskenpflicht

  • Eine ergänzende Maskenpflicht besteht auch im öffentlichen Raum bei einem Inzidenzwert von 35 unter der Voraussetzung, dass die Menschen im benannten, öffentlichen Raum eng beisammen stehen.
  • Ab einem Inzidenzwert von 50 kann eine noch weitergehende Ausweitung der Maskenpflicht erfolgen, welche bislang lediglich für Geschäfte, öffentliche Verkehrsmittel sowie ausgewählte Straßen und Gebäude in einigen Risiko-Regionen galt.

Genauere Beschreibungen zur Ausweitung der Maskenpflicht sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht gegeben.

Sperrstunde

  • Eine Sperrstunde für Restaurants und Bars in einem Landkreis erfolgt bei einer Inzidenzzahl von 35. Eine genaue Uhrzeit ist hierbei nicht benannt worden.
  • Bei einer Inzidenzzahl von 50 gilt eine verbindliche Sperrstunde ab 23:00 Uhr. Dieses schließt den Konsum von Alkohol mit ein. Es ist anzumerken, dass diese Regelung in Berlin und Frankfurt bereits aktiv ist.

Private Feierlichkeiten und Treffen mit Freunden

  • Treffen in privaten Räumen, wie der eigenen Wohnung, dürfen bei einem Inzidenzwert von 35 lediglich mit 15 Menschen stattfinden. Eine Erweiterung auf 25 Menschen kann bei der Anmietung bestimmter öffentlicher Räumlichkeiten erfolgen.
  • Bei einer Steigerung des Inzidenzwertes auf 50 wird die Teilnehmerzahl auf zehn Personen  aus lediglich zwei Hausständen beschränkt. Dies gilt unabhängig davon, ob die Feierlichkeit privat oder im öffentlichen Raum erfolgt.

Sollten trotz aller Maßnahmen die Infektionszahlen innerhalb von zehn Tagen hoch bleiben oder gar ansteigen, dürfen sich in der Öffentlichkeit nur noch fünf Menschen aus zwei Hausständen treffen.

Beherbergungsverbot

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt herrscht im Hinblick auf ein einheitliches Beherbergungsverbot noch Uneinigkeit zwischen den Ländern. Ein Beschluss hierzu wurde auf den November vertagt. Sowohl die Bundeskanzlerin Frau Merkel als auch die Ministerpräsidenten riefen jedoch dazu auf, auf unnötige Reisen in sogenannte Corona-Hotspots  zu verzichten.

Wir halten Sie auch weiterhin auf dem Laufenden.

Ad-Hoc-Meldung: Am schwersten von Kurzarbeit betroffen – die Metallindustrie

Laut Schätzungen des ifo Instituts sind als Wirtschaftszweige mit dem größten Anteil an Kurzarbeitern neben der Metallindustrie der Maschinenbau, das Gastgewerbe, der Fahrzeugbau sowie die Zulieferer der Elektrobranche zu benennen.

Im Gegensatz zu den benannten Wirtschaftszweigen weisen die Geschäftsbereiche der Autohändler und -werkstätten, der Informationsdienstleister, der Einzelhändler, des Baugewerbes sowie der Nahrungs- und Genussmittelindustrie eine unterdurchschnittlich in Anspruch genommene Kurzarbeit aus.

Die nachfolgende Übersicht zeigt zur Veranschaulichung die Schätzungen des ifo Instituts:

 

 

Gemäß der Angaben des ifo Instituts ist, trotz der dargestellten hohen Quoten, bereits eine Verringerung der durchschnittlichen Inanspruchnahme des Kurzarbeitergeldes zu beobachten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Entwicklung zukünftig auf die Geschäftsbereiche auswirken wird.

Weitere Informationen finden Sie unter dem nachfolgenden Link:

www.ifo.de