Beantragung der Corona Neustarthilfe ab sofort möglich

Beantragung der Corona Neustarthilfe ab sofort möglich

Bei der „Corona Neustarthilfe“ handelt es sich um eine einmalige Unterstützungsleistung für Soloselbstständige und Kapitalgesellschaften, welche die Fixkostenerstattung bei der Überbrückungshilfe III nicht in Anspruch nehmen können. Weiterhin ist anzumerken, dass auch Soloselbstständige bzw. Kapitalgesellschaften antragsberechtigt sind, wenn sie keine Corona-Soforthilfen oder andere Maßnahmen beantragt haben.

Die Neustarthilfe beinhaltet einen Zuschuss, der für den Förderzeitraum 01.01.2021 bis 30.06.2021 als Vorschuss gezahlt wird. Nach Ablauf des Förderzeitraums erfolgt ein Abgleich der realisierten Ist-Umsätze des ersten Halbjahres 2021 und die Ermittlung der tatsächlichen Höhe der Umsatzeinbußen. Abhängig hiervon ist der Zuschuss ggfs. (anteilig) zurückzuzahlen. Beträgt der Umsatzrückgang 60% oder mehr, so muss der Zuschuss nicht zurückgezahlt werden.

Die Höhe des Zuschusses variiert zwischen T € 7,5 für Soloselbstständige sowie Kapitalgesellschaften mit einem Gesellschafter und T € 30 für Kapitalgesellschaften mit mehreren Gesellschaftern. Antragsberechtigt sind darüber hinaus auch Schauspieler/innen und Künstler/innen, welche nur kurzfristige Engagements bzw. Verträge haben.

Der Antrag für die Neustarthilfe kann entweder als Direktantrag oder durch einen prüfenden Dritten (z.B. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt) gestellt werden. Wichtig ist: ein Direktantrag kann lediglich einmal gestellt werden. Nachträgliche Änderungen nach der Absendung des Antrages sind erst in der Endabrechnung möglich!

Hier gelangen Sie zum Direktantrag.

Weitere Informationen zur Neustarthilfe erhalten Sie hier.

Weitere Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Weitere Aussetzung der Insolvenzantragspflicht – Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht, welche für den Insolvenzgrund der Überschuldung noch bis zum 31. Januar 2021 gilt, wird voraussichtlich bis zum 30. April 2021 verlängert werden. Gleiches wird wahrscheinlich auch für den Antragsgrund der Zahlungsunfähigkeit erfolgen, welcher bereits seit dem 30.09.2020 seine volle gesetzliche Wirkung wieder entfaltet.

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Die jetzt geplante Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflichten über den 31. Januar 2021 hinaus kann ein wichtiger Baustein sein, um für die Unternehmen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufedern und Arbeitsplätze zu erhalten. Die Voraussetzungen, um von dieser Regelung Gebrauch zu machen, sind folgende:

  • Das jeweilige Unternehmen muss sich pandemiebedingt in einer Krise befinden,
  • hat in diesem Kontext eine der verschiedenen Corona-Hilfen bereits beantragt oder wird dieses noch bis zum 28. Februar 2021 tun,
  • kann mit einer Auszahlung der Hilfen rechnen und
  • kann vor diesem Hintergrund davon ausgehen, dass es mit den finanziellen Hilfen entsprechend überlebensfähig ist.

Die besagte Aussetzung der Insolvenzantragspflicht kommt also insbesondere den Unternehmen zugute, welche einen Anspruch auf Hilfen aus den aufgelegten Corona-Programmen haben, eine Auszahlung jedoch noch nicht erfolgt ist.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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