Ad-Hoc Meldung: „Lockdown Light“ im November 2020

Das Institut für Mittelstandsberatung informiert:

Um die Ausweitung des Corona-Virus und ein permanentes Ansteigen der Infektionszahlen zu stoppen und damit die Dynamik des Virus nachhaltig zu stören, soll das öffentliche Leben ab dem 02. November 2020 bis zum Ende des Monats massiv heruntergefahren werden. Was uns hierbei bevor steht, ist eine „Light-Version“ des ersten Lockdowns aus dem Frühjahr diesen Jahres.

Nachfolgend sind die ab Anfang nächster Woche startenden Einschränkungen aufgelistet:

  • Das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung ist an allen öffentlichen Orten vorgeschrieben, sofern ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.
  • Der gemeinsame Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist zukünftig nur noch Angehörigen des eigenen sowie eines weiteren Haushaltes gestattet, jedoch auf maximal zehn Personen beschränkt.
  • Es gelten Übernachtungsverbote in Hotels, welche einen touristischen Hintergrund haben und damit als nicht notwendig eingestuft werden. Weiterhin wird die Bevölkerung dazu aufgefordert, auf nicht notwendige Reisen zu verzichten.
  • Gastronomische Einrichtungen wie Restaurants, Bars, Clubs und Diskotheken werden geschlossen. Einzige Ausnahme bilden hierbei Einrichtungen, welche Lieferungen und die Abholung von Speisen für den Verzehr in der eigenen Wohnung anbieten.
  • Veranstaltungen, welche der alleinigen Unterhaltung dienen, werden während des Lockdowns abgesagt. So bleiben beispielsweise Konzerthäuser, Opern und Theater geschlossen. Von der vorübergehenden Schließung sind darüber hinaus Kinos, Fitnessstudios, Freizeitparks sowie Messen betroffen.
  • Ebenfalls von der Schließung betroffen sind Tattoo- und Kosmetikstudios. Ausnahmen bilden hierbei Friseursalons sowie Einrichtungen für Physiotherapien.
  • Da Arbeitgeber vor dem Hintergrund der besprochenen Maßnahmen eine wesentliche Verantwortung für ihre Mitarbeiter haben, sollte – soweit möglich – das Arbeiten aus dem Home Office umgesetzt werden.

Im Vergleich zum ersten Lockdown im Frühjahr 2020 soll der Groß- und Einzelhandel bei Umsetzung entsprechender Hygieneauflagen (beispielsweise nur ein Kunde je zehn Quadratmetern Verkaufsfläche) geöffnet bleiben. Weiterhin bleiben sowohl Schulen als auch Kindertagesstätten vorerst geöffnet.

Zur weiteren Unterstützung von Unternehmen sind neben der Verlängerungen von bereits bestehenden Corona-Förderprogrammen vor allem Sonderprogramme für besonders schwer betroffene Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel die Gastronomie und die Kultur- und Veranstaltungsbranche, geplant. Der KfW-Schnellkredit soll zudem für Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigen geöffnet werden.

Es bleibt abzuwarten, welche Besserungen die besagten Maßnahmen bringen und wie nachhaltig diese sind.

Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten. Bleiben Sie gesund!

Outdoor Christmas – Die Alternative zur klassischen Weihnachtsfeier




Das Jahr 2020 war wohl für uns alle ein Jahr voller Herausforderungen und Veränderungen. Mit der Corona-Pandemie folgten im Frühjahr schlagartige Einschnitte in allen Bereichen des Lebens, die umfassender und tiefgreifender kaum hätten sein können. Vor diesem Hintergrund sowie angesichts der aktuellen Entwicklungen wagt man das Wort Weihnachtsfeier gar nicht in den Mund zu nehmen…
 
Oder vielleicht doch?
 
In Anbetracht der gegenwärtigen Regelungen und Vorschriften hat ein langjähriger Netzwerkpartner der IMB GmbH, das Unternehmen Schattenspringer, ein umfassendes Konzept für Weihnachtsfeiern in diesem so besonderen Jahr 2020 entwickelt, welches wir Ihnen nachfolgend vorstellen wollen.

Unter dem Motto „Outdoor Christmas“ hat die Schattenspringer GmbH ein breites Konzept für verschiedene unvergessliche Weihnachtserlebnisse zusammengestellt, welche sowohl den gegenwärtigen Bedürfnissen als auch den Sicherheits- und Hygieneanforderungen gerecht werden. Entstanden sind spannende, rustikale, einzigartige Outdoor Events, die Sie und Ihre Kollegen begeistern werden und die Chance bieten, ein längst verloren geglaubtes Wir-Gefühl neu zu entdecken.
 
Nutzen Sie gerne die nachfolgenden Links, um sich gezielt über das Angebot unseres Kooperationspartners zu informieren:


 

 

Ad-Hoc Meldung: Der Mittelstand – wahrer Motor der deutschen Wirtschaft

Etwa 60 % aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten sind nach neuesten Untersuchungen im Bereich des Mittelstandes tätig. Daher liegt es nahe, eben jenen Mittelstand als den Motor der deutschen Wirtschaft zu bezeichnen. Umso verständlicher ist vor diesem Hintergrund, dass sich eine langfristige Schwächung des Mittelstandes durch die Corona-Krise unmittelbar auf den Wirtschaftsstandort Deutschland als Ganzes auswirken würde. Zur Bewältigung der Corona-Krise kommt es für die mittelständischen Unternehmen vor allem auf zwei wesentliche Faktoren an:
 

  • die Unternehmensfinanzierung und die
  • Sicherstellung der Liquidität.

 
Sah sich der Mittelstand in der Vergangenheit im Hinblick auf die Unternehmensfinanzierung kaum Problemen ausgesetzt, ist seit der Corona-Pandemie alles anders. Laut aktuellen Umfragen stufen etwa die Hälfte aller mittelständischen Unternehmer das Ausmaß der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie als erheblich ein. Ein Teil von ihnen bewertet die Folgen sogar als existenzbedrohend. Dieses ist in erster Linie auf Umsatz- sowie Auftragsrückgänge zurück zu führen. Hinzu kommen Stornierungen bereits bestehender Aufträge. Zwar spüren über die Hälfte der befragten Unternehmen zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits eine Verbesserung der wirtschaftlichen Gesamtlage, jedoch gehen viele davon aus, dass der wirtschaftliche Stand wie vor der Corona-Krise erst in ein bis drei Jahren wieder erreicht wird.
Über die Hälfte der befragten Unternehmen geben im Kontrast zur präsenten Corona-Pandemie jedoch an, keinerlei veränderte Finanzsituationen wahrzunehmen. Einzig ein leichter Anstieg der Reporting-Anforderungen sei zu spüren.
 
Zur Prävention von Liquiditätsengpässen werden von Seiten der Unternehmen verschiedene Hilfsangebote in Anspruch genommen. Hierzu zählen insbesondere:
 

  • Kurzarbeitergeld
  • Steuerliche Hilfsmaßnahmen (zum Beispiel die Stundung fälliger Steuerzahlungen und die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen)
  • Kredite im Zusammenhang mit der KfW-Corona-Hilfe
  • Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Ergänzend zu den Fördermaßnahmen nehmen mehr als 70 % der befragten Unternehmen klassische Finanzierungsformen wie Gesellschafterdarlehen, Bank- und Förderkredite sowie Leasing oder Factoring in Anspruch, wobei insbesondere beim Leasing und Factoring eine erhöhte Nachfrage herrscht.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass die wirtschaftliche Situation der folgenden Jahre weiterhin als kritisch und im Hinblick auf die Langzeitfolgen kaum vorherzusehen ist. Daher ist es besonders wichtig, die gegenwärtige Krise als eine Herausforderung zu begreifen, welche es auch weiterhin zu bewältigen gilt. Eine entscheidende Rolle wird hierbei sowohl die Unternehmensfinanzierung als auch als auch die Aufrechterhaltung der Liquidität spielen. In diesem Kontext unterstützen wir Sie gerne – sprechen Sie uns an!

Wir halten Sie auch weiterhin auf dem Laufenden!

Ad-Hoc Meldung: Maskenpflicht am Arbeitsplatz

Das Institut für Mittelstandsberatung informiert:

Im Verlauf dieser ersten beiden Wochentage sind fortlaufend weitere Landkreise in ganz Nord-Deutschland auf die Liste derer gerutscht, welche die kritischen Corona-Werte überschritten haben.

So liegt in ganz Niedersachsen der Inzidenzwert mittlerweile bei 35,1 und damit über der ersten kritischen Grenze von 35. Das teilte das Land am Montag bereits mit. Zudem sind demnach in der Region Hannover in den vergangenen sieben Tagen 36,5 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert worden. Auch hier ist damit der erste kritische Wert überschritten worden.

Als Konsequenz hat die Region Hannover heute mit den Bürgermeistern der Kommunen neue Maßnahmen im Hinblick auf den Infektionsschutz beschlossen. Diese Maßnahmen beinhalten vor allem eine Ausweitung der Maskenpflicht:

  • Auf den Verkehrsflächen innerhalb der Gebäude (wie beispielsweise Flure und sonstige Treffpunkte) aller Unternehmen sowie aller öffentlichen Einrichtungen gilt ab sofort eine verbindliche Maskenpflicht. Es ist darauf hinzuweisen, dass sowohl in Schulen als auch in Kindertagesstätten die eigenen jeweiligen Hygienekonzepte gelten.
  • Verbot der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ohne einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Bei privaten Zusammenkünften sowie Feiern innerhalb privater Räumlichkeiten beträgt die maximal zugelassene Personenanzahl 25 (unter Wahrung des Abstandsgebots).
  • Privatzusammenkünfte innerhalb gastronomischer Betriebe sind (unter Wahrung des Abstandsgebots) aktuell noch auf 50 Personen begrenzt.
  • Insbesondere gastronomische Unternehmen werden verstärkt auf die Einhaltung von Hygienemaßnahmen hin kontrolliert.

Darüber hinaus wird seitens der Region Hannover an die Bevölkerung appelliert, auch im öffentlichen Raum eine Alltagsmaske zu tragen. Sollte in den nächsten Tagen der Inzidenzwert auf über 50 steigen, so sind weitere Maßnahmen zu erwarten:

  • Eine allgemeine Maskenpflicht innerhalb öffentlicher Räume ist momentan noch in Prüfung.
  • In Gaststätten oder in der Gastronomie dürfen maximal 25 Personen feiern oder zusammenkommen.
  • Unter freien Himmel (im Garten etc.) sowie zu Hause und in privaten Räumlichkeiten (Vereinsheim, Gemeinschaftsräumen) dürfen maximal 10 Personen feiern oder zusammenkommen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter den nachfolgenden Links:

NDR Nachrichten Corona Inzidenz

Niedersachsen Coronavirus

Ad-Hoc Meldung: Förderung für die Digitalisierung des Mittelstandes

Die Ausschöpfung des wirtschaftlichen Potentials der Digitalisierung wird ab jetzt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt! Dieses erfolgt mit dem Förderprogramm: „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Geboten werden hierbei finanzielle Zuschüsse für Investitionen in mehr digitale Technologien sowie in die Qualifizierung von Beschäftigten kleiner und mittelständischer Unternehmen.

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Fragen zu „Digital Jetzt“ im Überblick:

Wer kann die Förderung beantragen?

Mittelständische Unternehmen

  • aller Branchen einschließlich freie Berufe sowie Handwerksbetriebe
  • mit drei bis 499 Beschäftigten

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Das Unternehmen muss einen Digitalisierungsplan darlegen, welcher

  • das Digitalisierungsvorhaben beschreibt,
  • die Qualifikationsmaßnahmen nach Anzahl und Art erläutert,
  • über den aktuellen Digitalisierungsstand des Unternehmens sowie die zukünftig zu erreichenden Ziele informiert,
  • Aufschluss darüber gibt, wie innerhalb des Unternehmens die Organisationseffizienz gesteigert wird, wie neue Geschäftsfelder erschlossen oder ein neues Geschäftsmodell entwickelt wird.

Weiterhin:

  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in welcher die besagte Investition erfolgt.
  • Zum Zeitpunkt der Förderbewilligung darf das Investitionsvorhaben noch nicht begonnen haben.
  • Innerhalb von zwölf Monaten nach der Bewilligung muss das Vorhaben umgesetzt werden.
  • Die Verwendung der Fördermittel muss durch das Unternehmen nachweisbar sein.

Auf der Internetseite des BMWi befindet sich seit dem 07. September 2020 das Tool zur Antragsstellung. Bis einschließlich des Jahres 2023 ist ein Antrag auf Förderung zu stellen.

Weitere Informationen sowie das Antragstool selbst finden Sie unter dem nachfolgenden Link:

Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU

Ad-Hoc Meldung: Erhebliche Kontaktbeschränkungen und Sperrstunde in Corona-Hotspots

Im Umgang mit der Corona-Pandemie haben sich Bund und Länder in den Zurückliegenden Tagen auf einheitlichere Regeln geeinigt. Diese beinhalten eine verschärfte Maskenpflicht sowie Einschränkungen bei Feiern. Darüber hinaus soll bei regionalem Ausbruchsgeschehen schneller reagiert werden.  Die benannten Maßnahmen erfolgen zukünftig bei Erreichung eines sogenannten Inzidenzwertes. So bedeutet beispielsweise ein Inzidenzwert von 35, dass innerhalb von sieben Tagen 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner einer Region erfolgten.

Nachfolgende Beschlüsse kurz im Überblick:

Maskenpflicht

  • Eine ergänzende Maskenpflicht besteht auch im öffentlichen Raum bei einem Inzidenzwert von 35 unter der Voraussetzung, dass die Menschen im benannten, öffentlichen Raum eng beisammen stehen.
  • Ab einem Inzidenzwert von 50 kann eine noch weitergehende Ausweitung der Maskenpflicht erfolgen, welche bislang lediglich für Geschäfte, öffentliche Verkehrsmittel sowie ausgewählte Straßen und Gebäude in einigen Risiko-Regionen galt.

Genauere Beschreibungen zur Ausweitung der Maskenpflicht sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht gegeben.

Sperrstunde

  • Eine Sperrstunde für Restaurants und Bars in einem Landkreis erfolgt bei einer Inzidenzzahl von 35. Eine genaue Uhrzeit ist hierbei nicht benannt worden.
  • Bei einer Inzidenzzahl von 50 gilt eine verbindliche Sperrstunde ab 23:00 Uhr. Dieses schließt den Konsum von Alkohol mit ein. Es ist anzumerken, dass diese Regelung in Berlin und Frankfurt bereits aktiv ist.

Private Feierlichkeiten und Treffen mit Freunden

  • Treffen in privaten Räumen, wie der eigenen Wohnung, dürfen bei einem Inzidenzwert von 35 lediglich mit 15 Menschen stattfinden. Eine Erweiterung auf 25 Menschen kann bei der Anmietung bestimmter öffentlicher Räumlichkeiten erfolgen.
  • Bei einer Steigerung des Inzidenzwertes auf 50 wird die Teilnehmerzahl auf zehn Personen  aus lediglich zwei Hausständen beschränkt. Dies gilt unabhängig davon, ob die Feierlichkeit privat oder im öffentlichen Raum erfolgt.

Sollten trotz aller Maßnahmen die Infektionszahlen innerhalb von zehn Tagen hoch bleiben oder gar ansteigen, dürfen sich in der Öffentlichkeit nur noch fünf Menschen aus zwei Hausständen treffen.

Beherbergungsverbot

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt herrscht im Hinblick auf ein einheitliches Beherbergungsverbot noch Uneinigkeit zwischen den Ländern. Ein Beschluss hierzu wurde auf den November vertagt. Sowohl die Bundeskanzlerin Frau Merkel als auch die Ministerpräsidenten riefen jedoch dazu auf, auf unnötige Reisen in sogenannte Corona-Hotspots  zu verzichten.

Wir halten Sie auch weiterhin auf dem Laufenden.

Ad-Hoc-Meldung: Am schwersten von Kurzarbeit betroffen – die Metallindustrie

Laut Schätzungen des ifo Instituts sind als Wirtschaftszweige mit dem größten Anteil an Kurzarbeitern neben der Metallindustrie der Maschinenbau, das Gastgewerbe, der Fahrzeugbau sowie die Zulieferer der Elektrobranche zu benennen.

Im Gegensatz zu den benannten Wirtschaftszweigen weisen die Geschäftsbereiche der Autohändler und -werkstätten, der Informationsdienstleister, der Einzelhändler, des Baugewerbes sowie der Nahrungs- und Genussmittelindustrie eine unterdurchschnittlich in Anspruch genommene Kurzarbeit aus.

Die nachfolgende Übersicht zeigt zur Veranschaulichung die Schätzungen des ifo Instituts:

 

 

Gemäß der Angaben des ifo Instituts ist, trotz der dargestellten hohen Quoten, bereits eine Verringerung der durchschnittlichen Inanspruchnahme des Kurzarbeitergeldes zu beobachten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Entwicklung zukünftig auf die Geschäftsbereiche auswirken wird.

Weitere Informationen finden Sie unter dem nachfolgenden Link:

www.ifo.de

 

Ad-Hoc Meldung: NBank Schnellkredit – weitere Corona-Hilfe

Das Land fördert über die NBank mit diesem Programm kleine und mittlere Unternehmen in Niedersachsen, die durch die Corona-Pandemie in vorübergehende Schwierigkeiten gekommen sind.

In diesem Zusammenhang sind die nachfolgenden Kenndaten zu benennen:

  • Der Schnellkredit gilt für Freiberufler sowie Betriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern, welche ihre Betriebsstätte in Niedersachsen haben und mindestens seit dem 01.10.2019 wirtschaftlich aktiv sind.
  • Es erfolgt eine Finanzierung von bis zu 100% für den kurzfristigen Liquiditätsbedarf.
  • Die Summe des Darlehens beträgt zwischen T € 10 und T € 200, maximal jedoch 50% des Umsatzes des Jahres 2019.
  • Die Antragstellung erfolgt über die Hausbanken mit einer Haftungsfreistellung von 100%.

Weitere Informationen können Sie hier finden:

www.nbank.de/Schnellkredit

Sinnvoll ist zu prüfen, inwieweit dieses Programm ggfs. mit den Zuschussprogrammen „Neustart Niedersachsen Innovation“ bzw. „Neustart Niedersachsen Investition“ zu kombinieren ist.

Wir halten Sie über die weitere Entwicklung im Zusammenhang mit den Förderprogrammen weiterhin gern auf dem Laufenden.

Ad-Hoc Meldung: Förderprogramm der NBank „Neustart Niedersachsen Investition“

Zur Unterstützung von Investitionsvorhaben gibt es ein weiteres Corona-Sonderprogramm der NBank: „Neustart Niedersachsen Investition“.

Hierbei werden Investitionsvorhaben mit einem Zuschuss bis zu 50 % bei Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks gefördert:

  • 50 % für Investitionen bis T € 200
  • 40 % für Investitionen bis T € 625

In der Automobilwirtschaft handelt es sich um einen Zuschuss bis zu 30 %:

  • 30 % für Investitionen bis T € 1.650
  • 20 % für Investitionen bis T € 4.000

Dieses betrifft Ausgaben für Investitionsgüter mit einer gewöhnlichen Nutzungsdauer von mindestens fünf Jahren sowie Investitionen, welche durch ihre Optimierungen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Als Förderungsberechtigte gelten hierbei Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks und der Automobilwirtschaft, die vor dem 01.03.2020 gegründet wurden und dauerhaft am Markt als Unternehmen tätig sind. Die Realisierung des Investitionsvorhabens muss in Niedersachsen geplant sein. Als Voraussetzung für die Förderung gilt ein Umsatzrückgang im Zeitraum von April bis Juni 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2019.

Die Antragsstellung muss bis spätestens 30.11.2020 durchgeführt werden. Der Bewilligungszeitraum endet spätestens zum 30.06.2022.

Weiterführende Informationen erhalten Sie im nachfolgenden Link:

www.nbank.de/Investition

Ad-Hoc Meldung: Referentenentwurf des BMJV vom 19.09.2020 zur Entwicklung des Sanierungs- und Insolvenzrechts

Ein wesentlicher Kernbereich dieser Gesetzgebungsinitiative bezieht sich auf die Einführung des präventiven Restrukturierungsrahmens. Besonders vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie und deren nachlaufenden, erwarteten Auswirkungen ist die Einführung dieser neuen Möglichkeiten von hoher Bedeutung.

Die besondere politische Priorität dieses Ansatzes wird daran deutlich, dass dieses Projekt in jüngster Zeit massiv vorangebracht wurde, denn die rechtlichen Veränderungen sollen zum 1. Januar 2021 in Kraft treten. So sind nun bis zum Anfang Oktober Stellungnahmen zum Referentenentwurf gewünscht, die ggfs. zu Änderungen des bisherigen Papiers führen werden.

Das wesentliche Ziel der Restrukturierungsrichtlinie ist, dass in sich funktionierende Geschäftsmodelle die Möglichkeit bekommen, sich außerhalb eines förmlichen Insolvenzverfahrens zu sanieren. 

Nachfolgend sind einige beispielhafte Unterschiede zum regulären Verfahren aufgeführt:

  • Eine Vereinbarung zwischen Gläubiger und Unternehmer ist ausreichend.
  • Es müssen nicht alle Gläubiger in das Verfahren mit einbezogen werden und
  • das Vorhaben ist in einem vertraulichen, nicht öffentlichen Rahmen umsetzbar.

Eine wichtige Rolle wird dem sogenannten Restrukturierungsbeauftragten zukommen, da dieser eine für alle Beteiligten umsetzungsfähige Fortführungslösung entwickeln und umsetzen soll. Dieses erfordert ein umfangreiches sanierungsspezifisches Fachwissen sowie hohe kommunikative Fähigkeiten.
 
Ausführliche Informationen sowie den benannten Referentenentwurf erhalten Sie unter dem folgenden Link:

www.gmjv.de/Insolvenzrecht

In nächster Zeit erwarten wir weitere Änderungen bzw. Konkretisierungen, über die wir Sie auf dem Laufenden halten werden.