Aktuelles

Erfolg und nachhaltige Stabilität

Erfolg und nachhaltige Stabilität basieren nicht auf Alleingängen! Diese Ziele lassen sich nur gemeinsam durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit erreichen.

Die IMB GmbH folgt diesem Leitsatz und hat im März 2021 die ersten Kooperationspartner zur gemeinsamen Nutzung des Stabilitätschecks gewinnen können.

Der Stabilitätscheck kann mittelständischen Unternehmern als effektives Online-Tool bei der Standortbestimmung behilflich sein und diesen erste Ansätze und Handlungsempfehlungen zur Sicherung des eigenen Unternehmens und zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit einzelner Unternehmensbereiche liefern. Sie finden den Stabilitätscheck unter www.stabilitätscheck.de.

Wenn auch Sie als Netzwerkpartner den Stabilitätscheck für Ihre Kunden nutzen möchten – sprechen Sie uns einfach an!

Kooperation mit der abcfinance GmbH

Angesichts der allgegenwärtigen Corona-Krise und der daraus resultierenden Folgen hat sich die abcfinance GmbH im Rahmen eines Experteninterviews für die Nutzung des Stabilitätschecks stark gemacht. Den Artikel zum Thema „Liquiditätsplanung und -erhaltung“ finden Sie hier.

 

Der Stabilitätscheck der IMB GmbH ist ein speziell für kleine und mittelständische Unternehmen entwickeltes Online-Befragungstool, welches eine fundierte Einschätzung zur Stabilität des eigenen Betriebes gibt und darüber hinaus konkrete Handlungsempfehlungen für die wesentlichen Unternehmensbereiche bereitstellt. Die Kunden der abcfinance GmbH erhalten unter obigem Link und unter Bezugnahme auf den obigen Artikel ein preislich reduziertes Angebot zur Nutzung des Stabilitätschecks.
 
Hier gelangen Sie zum IMB Stabilitätscheck
 
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Weitere Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Weitere Aussetzung der Insolvenzantragspflicht – Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht, welche für den Insolvenzgrund der Überschuldung noch bis zum 31. Januar 2021 gilt, wird voraussichtlich bis zum 30. April 2021 verlängert werden. Gleiches wird wahrscheinlich auch für den Antragsgrund der Zahlungsunfähigkeit erfolgen, welcher bereits seit dem 30.09.2020 seine volle gesetzliche Wirkung wieder entfaltet.

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Die jetzt geplante Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflichten über den 31. Januar 2021 hinaus kann ein wichtiger Baustein sein, um für die Unternehmen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufedern und Arbeitsplätze zu erhalten. Die Voraussetzungen, um von dieser Regelung Gebrauch zu machen, sind folgende:

  • Das jeweilige Unternehmen muss sich pandemiebedingt in einer Krise befinden,
  • hat in diesem Kontext eine der verschiedenen Corona-Hilfen bereits beantragt oder wird dieses noch bis zum 28. Februar 2021 tun,
  • kann mit einer Auszahlung der Hilfen rechnen und
  • kann vor diesem Hintergrund davon ausgehen, dass es mit den finanziellen Hilfen entsprechend überlebensfähig ist.

Die besagte Aussetzung der Insolvenzantragspflicht kommt also insbesondere den Unternehmen zugute, welche einen Anspruch auf Hilfen aus den aufgelegten Corona-Programmen haben, eine Auszahlung jedoch noch nicht erfolgt ist.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Wir halten Sie auch weiterhin auf dem Laufenden!

Der präventive Restrukturierungsrahmen

Zum 01. Januar 2021 wurde der präventive Restrukturierungsrahmen mit dem Unternehmensstabilisierungs- und Restrukturierungsgesetz (StaRUG) im deutschen Recht verankert. Damit sind Unternehmer auf Grundlage eines selbst erstellten und von den Gläubigern angenommenen Restrukturierungsplanes in der Lage, ihr Unternehmen selbst zu sanieren. Lesen Sie hierzu gerne unsere News – Meldung vom 17. Dezember 2020 – Der präventive Restrukturierungsrahmen.

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Grundsätzliches Ziel des Stabilitäts- und Restrukturierungsrahmens ist es, eine Insolvenz durch ein rechtzeitiges Handeln im Betrieb abzuwenden.

Damit werden mögliche Reputationsverluste, hohe Reorganisationskosten für das jeweilig betroffene Unternehmen und die persönliche Haftung der Sicherungsgeber für Kredite – i.d.R. die Eigentümer –  vermieden. Der Kern dieses neuen Rechtsrahmens zielt darauf ab, mit ausgewählten Gläubigergruppen im Rahmen von Verhandlungen gemeinsam tragbare Lösungen zu entwickeln. Von besonderer Bedeutung ist, dass sogenannte „Akkordstörer“ mehrheitlich überstimmt werden können und somit die Sanierung umsetzbar wird.

Unternehmer, welche im Ernstfall nachweisen können, dass sie ihrer Verpflichtung zur ordentlichen Geschäftsführung nachgekommen sind und im Sinne der Gläubigerinteressen handeln, können sich der benannten insolvenzabwehrenden Sanierungsinstrumente bedienen. Die Integration eines Risiko-Früherkennungssystems, bestehend aus einer qualitativen Einschätzung der Aufbau- und Ablauforganisation des Betriebes sowie einer integrierten Finanzplanung zur Abbildung der Zahlungsströme, wird hierzu dringend empfohlen. Denn eine Voraussetzung zur Nutzung der neuen juristischen Möglichkeiten ist, dass eine drohende Zahlungsunfähigkeit besteht, die sich auf einen Zeitraum von 24 Monaten bezieht.

Nutzen Sie für eine erste Analyse Ihres Betriebes gerne unseren Stabilitätscheck: Ein Online-Befragungstool, mit welchem Sie eine schnelle Einschätzung zur Stabilität Ihres Betriebes erhalten.

Wenn Sie Fragen haben, oder sich eine Finanzplanung für Ihr Unternehmen wünschen, treten Sie mit uns in Kontakt.

Leasing-Finanzierung akquiriert

Für unseren Kunden, die Samiez Gruppe GmbH & Co. KG, konnten wir noch vor Weihnachten 2020 für eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 750 kWp eine Leasing-Finanzierung mit einem Volumen von rund T € 650 bei der abcfinance advise GmbH akquirieren.

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Von links nach rechts: Herr Frank Samiez (geschäftsführender Gesellschafter Samiez Gruppe GmbH & Co. KG), Herr Rafael Rätscher (Key Account Manager green energy solutions, abcfinance advise GmbH) und Herr Daniel Manegold (geschäftsführender Gesellschafter IMB GmbH)

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Energiewende sind die möglichen Kosteneinsparungen, insbesondere für energieintensive Betriebe, eine interessante Option der alternativen und nachhaltigen Energiegewinnung.

Wenn auch Sie eine Investition planen und nach innovativen Finanzierungslösungen suchen, so sprechen Sie uns gerne an!

Der präventive Restrukturierungsrahmen

Sanierung anstatt Insolvenz – Der präventive Restrukturierungsrahmen

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Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz legte am 18.09.2020 den Referentenentwurf eines Sanierungsfortentwicklungsgesetzes vor. Dieser beinhaltet den präventiven Restrukturierungsplan, welcher es einem Unternehmen ermöglicht, insolvenzabwehrende Sanierungen durchzuführen.
 
Demnach ist ein Unternehmer auf Grundlage eines von ihm selbst erstellten Restrukturierungsplans, welcher von seinen Gläubigern angenommen wurde, dazu in der Lage, sein Unternehmen selbst zu sanieren!
 
Die präventive Restrukturierung ist möglich wenn:

  • drohende, jedoch noch nicht eingetretene Zahlungsunfähigkeit besteht,
  • das jeweilige Unternehmen für die Dauer der Verhandlungen fortgeführt werden kann.  

Es zeigt sich, dass sich der Restrukturierungsplan stark an einem Insolvenzplan orientiert. In Folge dessen sind im darstellenden Teil der Ausarbeitung zunächst finanzielle Probleme sowie Lösungsansätze zu beschreiben. Im darauf folgenden gestaltenden Teil sind konkrete Sanierungsmaßnahmen aufzuführen. Hierzu zählen beispielsweise:

  • gesellschaftsrechtliche Strukturierungsmaßnahmen,
  • Kürzung der Gläubigerforderungen,
  • Sanierungsbeiträge von Investoren.  

Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass Forderungen von Arbeitnehmern sowie Ansprüche aus einer betrieblichen Altersversorgung von den Bestimmungen des Restrukturierungsplans ausgeschlossen sind.
 
Welche Gläubiger bzw. Planbetroffenen in den Restrukturierungsplan einbezogen werden, liegt in der Entscheidung des zu sanierenden Unternehmens. Hierbei ist es nicht erforderlich, alle Gläubiger in die Planung einzubeziehen. Weiterhin ist es an den Planbetroffenen, über den Plan zu beschließen, was sowohl innerhalb als auch außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens stattfinden kann.
 
Voraussetzungen hierfür sind:

Die Planbetroffenen sind in die nachfolgenden Gruppen einzuteilen:

  • Gläubiger mit Sicherungsrechten, 
  • ungesicherte Gläubiger,
  • nachrangige Gläubiger sowie
  • Anteilseigner

Für die Annahme des Restrukturierungsplanes ist es erforderlich, dass in jeder der benannten Gruppen mindestens 75 % der Stimmrechte erzielt werden. Ist dieses nicht der Fall, so muss der erstellte Plan zur Restrukturierung durch ein Restrukturierungsgericht bestätigt werden.

Da das Einstimmigkeitsprinzip im Gegensatz zur normalen Sanierung nicht gilt, kann der Restrukturierungsplan als Instrument zur Überstimmung von Akkordstörern verstanden werden.
 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Unternehmer dazu verpflichtet ist, dass es seinem Unternehmen gut geht und die Gläubigerinteressen gewahrt werden. Dieses gilt es im Ernstfall nachzuweisen. In diesem Zusammenhang wird empfohlen, ein „Risiko-Früherkennungssystem“ in das Unternehmen zu integrieren. Ein solches Frühwarnsystem besteht i.d.R. möglichst aus einem qualitativen sowie einem quantitativen Ansatz – demnach einer qualitativen Einschätzung der Aufbau- und Ablauforganisation des Betriebes sowie einer integrierten Finanzplanung für die Abbildung der Finanzströme.
 
Nur wer als Geschäftsführung in den wesentlichen Unternehmensaspekten gut informiert ist, kann sein persönliches Haftungsrisiko verringern. Dazu ist es notwendig, sich immer wieder selbstkritisch mit seinem Betrieb zu beschäftigen. Wenn dieses ehrlich und ungeschminkt durchgeführt wird bildet dieses eine gute Voraussetzung, um bei Bedarf den präventiven Restrukturierungsrahmen nutzen zu können und selbst das Steuer in der Hand zu behalten!

Ad-Hoc Meldung: Unterstützung der Kreditversicherer wird bis Ende Juni 2021 verlängert

Als Reaktion auf die sich zum Anfang der Pandemie ankündigenden Kürzungen von Limiten der Kreditversicherer, wurde von der Bundesregierung ein Rettungsschirm zur Aufrechterhaltung der Lieferketten im Handel Verfügung gestellt. Mit eben diesem sollte ein Großteil der Kreditgarantien von über Mrd. € 400 für die betroffenen Unternehmen aufrecht erhalten werden. Dieses gilt allerdings nur für jene Unternehmen, welche bereits vor der Pandemie ein funktionierendes Geschäftsmodell mit entsprechenden Zahlen vorweisen konnten. Als am benannten Schutzschirm teilnehmende Kreditversicherer sind Atradius, Coface, Euler Hermes, R + V sowie Zürich zu benennen.
Lesen Sie hierzu auch unsere Ad-Hoc Meldung von 17.04.2020: Kreditversicherer bekommen Unterstützung

Die Eckdaten des jetzt bis Ende Juni 2021 verlängerten Schutzschirmes finden Sie nachfolgend noch einmal im Überblick:

  • Der Bund übernimmt für Kreditversicherer die Rolle eines Rückversicherers.
  • 90 % der Risiken werden vom Bund übernommen.
  • 10 % verbleiben pauschal bei den Kreditversicherern. Die bisherige Deckelung auf 500 Mio. € fällt weg.
  • Die Kreditversicherer treten dafür 65% der Prämieneinnahmen (bisher 60%) an den Bund ab.
  • Weiterhin verpflichten sich die Kreditversicherer dazu, ihre bereits bestehenden Limite aufrecht zu erhalten und darauf basierende Transaktionen von insgesamt etwa 400 Mrd. € weiter abzusichern.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema erhalten Sie hier.
Weitere Quellen finden Sie hier.

Die sich in diesem Zusammenhang stellende, zentrale Frage ist jedoch, wie mit Auslauf der Hilfsprogramme im Sommer nächsten Jahres die Kreditversicherer agieren werden. Hier steht das Risiko eines plötzlichen, elementaren Wegfalls von Kreditversicherungslimiten zum 01.07.2021 im Raum.

Wenn Sie Unternehmer sind und eine Zurückhaltung oder Minderung Ihrer bewilligten Warenkreditlimite erleben oder befürchten, dann sprechen Sie uns schnellstmöglich an, damit wir gemeinsam eine Lösung finden können!

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Ad-Hoc Meldung: Transparenz ist Ihre wichtigste Finanzierungshilfe!

Das Firmenkundengeschäft der deutschen Geschäftsbanken steht momentan unter hohem Druck. Aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie drohen den deutschen Geschäftsbanken gegen Jahresende und weit bis in das Geschäftsjahr 2021 hinein Darlehensausfälle und Wertberichtigungen.

In Folge dessen hat sich die Risiko-Bereitschaft der Geschäftsbanken verschlechtert und die Hürden für die Kreditvergabe sind gestiegen. So werden Kreditanträge inzwischen intensiver und kritischer geprüft als zuvor. Unternehmer müssen ihr Geschäftsmodell detaillierter darlegen und erläutern, warum dieses auch nach der Corona-Pandemie erfolgreich ist. Auch spielen Sicherheiten wieder eine größere Rolle zur Absicherung von Investitionen und Betriebsmittelfinanzierungen.

Unternehmer müssen Kreditanträge daher gut vorbereiten, um der Bank einen transparenten Überblick zu dem Geschäftsmodell zu geben und dieses auch belegen. Sie sollten daher schnell die notwendige BWA einreichen und den Jahresabschluss 2020 vorbereiten, um konstruktiv mit Ihrer Bank kommunizieren zu können.

Zudem sollte eine Planung der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage für 2021 und 2022 vorgelegt werden, die sich in einen optimalen und einen pessimistischen Fall unterscheidet, damit Sie eine intensive Auseinandersetzung mit Ihrem Geschäftsmodell belegen können. Hier kann es hilfreich sein, einen Berater zu konsultieren, der bei der professionellen Planung unterstützt und einen neutralen Blick auf das Geschäftsmodell wirft.

Weiterhin empfiehlt sich eine aktive Ansprache Ihres Firmenkundenbetreuers, um Vertrauen durch Transparenz bei der Vergabe neuer und der Betreuung bestehender Kreditengagements zu schaffen. Durch die unaufgeforderte Übermittlung Ihrer monatlichen BWA und der Erläuterung von abweichenden Planzahlen von den Ist-Werten können Sie hier viel für sich herausholen. Auch kann es in diesem Zusammenhang hilfreich sein, die Ratingkriterien Ihrer Hausbank zu erfragen, um die Kreditentscheidungen Ihrer Hausbank nachvollziehen zu können und Ihre Unterlagen bestmöglich vorzubereiten.

Gerade in diesem Zusammenhang weisen wir auf unseren Stabilitätscheck hin, der schnell und einfach einen transparenten Überblick über die Situation im Unternehmen gibt.
Welche Bereiche sind gut aufgestellt, welche haben Potential zur Verbesserung? Die als Auswertung des Tests zur Verfügung gestellte Datei bietet eine hervorragende Möglichkeit, um in einen konstruktiven Dialog mit Ihrer Bank zu führen! Nutzen Sie hierfür gerne unser Online-Befragungstool unter:  

www.stabilitätscheck.de

Quelle: Creditreform C Ausgabe 11/2020 inkl. eigener Ergänzungen

Ad-Hoc Meldung: Sinkende Zahlungsbereitschaft in der deutschen Wirtschaft

Nach einer Studie des Kreditversicherers Atradius, basierend auf der Befragung von rund 4.000 Unternehmen aus 20 Ländern, kommt es im Zuge der Corona-Pandemie zu deutlich längeren Forderungslaufzeiten als zuvor.

Ursächlich hierfür seien die von den Lieferanten gewährten, längeren Zahlungsziele an ihre Kunden. Umsatzeinbrüche im Zuge der Corona-Pandemie sollen somit durch attraktivere Zahlungskonditionen reduziert oder vermieden werden. Die durchschnittlich gewährten Zahlungsziele der untersuchten Unternehmen haben sich dabei von rund 22 Tagen im Vorjahr auf rund 92 Tage seit Jahresbeginn 2020 gesteigert.

Bemerkbar macht sich diese Strategie durch erhöhte Zahlungsverzüge im Geschäftskundenbereich sowie in vermehrten Forderungsabschreibungen. So seien rund 7 % des Gesamtwertes der ausstehenden Forderungen abgeschrieben worden. Im Vorjahr betrug dieser Wert noch rund 2 %. Etwa 8 % der offenen Forderungen seien auch nach 92 Tagen noch ausstehend.

Angesichts dieses veränderten Zahlungsverhaltens drohen den Unternehmen vermehrt Zahlungsausfälle bei Kunden und daraus resultierend eigene Liquiditätsengpässe, welche, insbesondere im Zusammenhang mit der Wiedereinführung der Insolvenzantragspflicht wegen Zahlungsunfähigkeit seit Oktober 2020, zur Existenzgefährdung führen können.

Unternehmen sollten daher über die Einrichtung eines Factorings und den Abschluss einer Warenkreditversicherung nachdenken, um die eigene Liquidität zu stärken sowie sich selbst gegen mögliche Forderungsausfälle zu schützen. Unternehmen sollten generell auch beachten, dass mit ihren Kunden vereinbarte Ratenzahlungen im Falle von deren Insolvenz vom eingesetzten Insolvenzverwalter möglicherweise angefochten werden.

Dennoch zeigen sich knapp über die Hälfte der befragten Unternehmen optimistisch was die zukünftige Bonität ihrer Kunden anbelangt. Etwas mehr als zwei Drittel der Befragten sehen einen Aufschwung der deutschen Wirtschaft in der Zukunft. Auch rechnet fast ein Viertel mit gleichbleibenden Verhältnissen im Geschäftskundensegment.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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Ad-Hoc Meldung: Verlängerter Teil-Lockdown und verschärfte Corona-Regeln

Die Maßnahmen des Teil-Lockdowns im November haben leider nicht zu der erhofften Verringerung der Infektionszahlen mit dem Covid-19-Virus geführt. Lag die Zahl der ermittelten Neuinfektionen zum Ende Oktober noch bei 18.681, so liegt diese zum 26. November 2020 bei 22.268.

In Anbetracht dieser durch das Robert Koch-Institut veröffentlichten Zahlen beschlossen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer eine Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 20. Dezember 2020 sowie eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen. In den Weihnachtstagen sowie rund um den Jahreswechsel sollen dagegen Sonderregelungen gelten.

Eine Verschärfung der Maßnahmen ist insbesondere im Bereich des Einzelhandels vorgesehen:

  • Geschäfte bei einer Verkaufsfläche von 800 m² oder weniger dürfen wie bisher auf 10 m² Fläche eine Person eintreten lassen;
  • Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 m² dürfen dagegen ab 01.12.2020 nur noch eine Person pro 20 m² Einlass gewähren.

Wie die Umsetzung dieser Maßnahmen vor dem Hintergrund der Adventszeit aussehen wird bleibt abzuwarten. Weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen betreffen auch private Zusammenkünfte mehrerer Haushalte:

  • Private Zusammenkünfte mit Freunden oder Verwandten sind auf höchstens fünf Personen aus dem eigenen sowie einen weiteren Haushalt beschränkt. Hierbei ist anzumerken, dass Kinder unter 14 Jahren bei dieser Rechnung nicht einzubeziehen sind.
  • Zwischen den Weihnachtstagen und rund um Neujahr sind dagegen Treffen mit bis zu zehn Personen ohne Beschränkung der Haushaltszahl erlaubt.

Die benannten Sonderregelungen zwischen Weihnachten und Neujahr gelten jedoch nur bis zum 1. Januar 2021. Ob eine weitere Verlängerung der Corona-Regeln in Kraft treten wird, bleibt zunächst noch offen.

Darüber hinaus bleibt den Bundesländern angesichts des regionalen und lokalen Infektionsgeschehens vorbehalten, wie mit folgenden Herausforderungen umgegangen wird:

  • Das Feuerwerk an Silvester wird zwar grundsätzlich nicht verboten sein, jedoch soll Pyrotechnik an belebten Plätzen und Straßen vermieden werden, um so Gruppenbildungen zu verhindern. Dieses ist individuell auf Länder-, Kreis- und städtischer Ebene zu entscheiden.
  • Schulen werden vorerst ebenfalls offen bleiben. Sollte es jedoch in einer Region zu mehr als 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern kommen, werden weitergehende Maßnahmen erfolgen. Denkbar wäre hierbei ein Wechsel zwischen Präsenz- und Digitalunterricht. Diese Entscheidung obliegt jedoch ebenfalls den jeweiligen Ländern.

Es wird sich zeigen, ob die Verschärfung der Maßnahmen nun zum gewünschten Erfolg führen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter den nachfolgenden Links:

Kontaktbeschränkungen

Einzelne Beschlüsse

Infektionszahlen


Um den bitteren Beigeschmack dieser Meldung ein wenig abzumildern bleibt abschließend zu sagen, dass die Advents- und Weihnachtszeit in Corona-Zeiten zwar für jeden Einzelnen noch mehr Entbehrungen bedeutet, jedoch auch gleichzeitig die Gelegenheit bietet, sich vermehrt auf den engsten Familienkreis zu konzentrieren.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine schöne Adventszeit und vor allem besinnliche Weihnachten und bleiben Sie gesund!