Ad-Hoc Meldung: Corona-Impfstoff „Made in Germany“?

Das Institut für Mittelstandsberatung informiert:
 
Der Mainzer Pharma-Produzent Biontech hat in Zusammenarbeit mit dem US-Partner Pfizer gestern mitgeteilt, dass sich der Corona-Impfstoff BNT162b2 in den klinischen Tests bisher als äußerst wirkungsvoll erwiesen hat. Dieses ergaben die Zwischenergebnisse der Studienphase 3, welche für die Zulassung erforderlich ist.
 
Nach Angaben des Unternehmens kam es während der benannten Tests zu keinerlei ernsthaften Sicherheitsbedenken, sodass bereits in der kommenden Woche eine Zulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA angestrebt wird. Der Impfstoff, welcher in insgesamt zwei Injektionen im Abstand von drei Wochen verabreicht wird, soll eine Schutzwirkung von mehr als 90 %  vor dem Covid-19-Virus gewähren. Weitere Tests im Hinblick auf die Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten werden gegenwärtig noch durchgeführt.
 
Bereits seit Mitte Januar befindet sich der Impfstoff in der Entwicklung. Mehr als 43.500 Menschen haben sich im Rahmen der oben benannten Studienphase seit Juli 2020 mindestens eine der Impfungen verabreichen lassen. Im Abstand von einer Woche nach der zweiten Injektion soll die Wirkung des Impfstoffes nach Angaben der Hersteller eintreten.
 
Noch dieses Jahr sollen von Seiten des Pharma-Unternehmens weltweit etwa 50 Mio. Impfstoffdosen zur Verfügung gestellt werden. Im Jahr 2021 wird mit rund 1,3 Mrd. Impf-Dosen kalkuliert.
 
Zwar sind die benannten Ankündigungen der Unternehmen ausgesprochen begrüßenswert, doch es bleibt abzuwarten, ob es noch mögliche Rückschläge innerhalb der restlichen Entwicklungszeit gibt. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Bundesregierung aus Vorsichtsgründen mit einer Bereitstellung des Impfstoffes erst ab dem ersten Quartal 2021 kalkuliert, so die Aussage des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn.
 
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